Networking als Karriere-Booster

 

Was ist das Geheimnis einer erfolgreichen Karriere? Ein guter Abschluss, Berufserfahrung und außeruniversitäres Engagement ist löblich, aber was wirklich zählt, wenn es um den Jobwechsel oder einen Aufstieg geht, ist euer Netzwerk aus Kontakten. Nach Schätzungen des Bundesministeriums für Frauen wird heute jede zweite Stelle über Kontakte und Referenzen vergeben. Frauen nutzen ihr Netzwerk zu selten, betonte sogar die Ex-Familienministerin Kristina Schröder.

 

Während Männer sich schon immer beim Golfspielen oder in der Kneipe auch über berufliches austauschen, hängen Frauen was diese Entwicklung angeht zurück. Meist liegt es daran, dass Frauen eher dazu tendieren privates und berufliches zu trennen oder sich schlichtweg nicht trauen ihr Netzwerk zu nutzen. Ob Netzwerke gerecht sind, ob man Stellen objektiver besetzen sollte ist ein anderes Thema ,dass ich hier nicht näher betrachten werde. Nur kurz meine Meinung dazu: Wir suchen unser privates Umfeld nach Sympathie und der richtigen Chemie aus, ist es da verwunderlich das wir auch im Berufsleben dazu tendieren?

 

Quelle:http://verlag.wuv.de
Quelle:http://verlag.wuv.de


Wie kann ich bereits während dem Studium ein Karrierenetzwerk aufbauen?

  • Eure Kommilitonen werden irgendwann in eurer Branche oder in ähnlichen Funktionen beschäftigt sein und eignen sich gut als Basis für ein Karrierenetzwerk. Manche Uni’s haben extra Netzwerke für ihre Studenten. Ansonsten hilft es über ein soziales Netzwerk wie Xing, LinkedIN oder Facebook verbunden zu sein, um immer wieder in Kontakt zu kommen.

 

  • Auch Professoren oder Dozenten aus der Praxis arbeiten bereits in Unternehmen und können beispielsweise für Praktika, oder auch den Berufseinstieg wichtige Informationen oder Ansprechpartner bieten.

 

  • Die meisten von uns sammeln bereits während dem Studium erste Berufserfahrungen. Hier trefft ihr auf verschiedene Ansprechpartner wie Geschäftsführer oder Personalleiter, die sich gerne eurem Netzwerk anschließen und euch später weiterempfehlen oder sich als Kontakt in ein interessantes Unternehmen eignen.

 

Ihr steht im Berufsleben und möchtet euch mit Frauen in ähnlichen Positionen, anderen Branchen oder anderen Ländern verbinden?

 

Hierfür eignen sich z.B. verschiedene Frauennetzwerke. Wie viele es in Deutschland gibt ist schwer zu sagen, da hier keine Registrierungspflicht besteht. Das Gründerinnenportal des Wirtschaftsministeriums listet aber alleine über 350 Netzwerke auf – Tendenz steigend.

 

Hier möchten wir euch heute eines der größten Netzwerke in Deutschland vorstellen: Der Business and Professional Women (BPW) Verband hat über 30.000 Mitglieder in über 100 Ländern weltweit. In Deutschland gibt es in 43 Städten BPW-Clubs mit rund 1800 Mitgliedern. Die Clubs sind Mitglied im deutschen Dachverband BPW Germany. Interessant ist, dass der BPW Germany Mitglied im Deutschen Frauenrat ist, der regelmäßig von der Bundesregierung für politische Entscheidungen befragt wird.

 

Neben dem persönlichem Austausch, Vorträgen, Tagungen und Mentoring leistet das Netzwerk politisch-gesellschaftliche Lobbyarbeit auf nationaler und internationaler Ebene. Der BPW Germany kooperiert mit Wirtschaft, Medien, Politik und unterstützt seine Partner in Fragen der Unternehmensverantwortung und Chancengleichheit im Beruf. Auch der Equal Pay Day, der internationale Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern wurde vom BPM ins Leben gerufen.

 

 

Wo kann man am besten „networken“?

 

·         Im privaten Umfeld

 

·         Im beruflichen Umfeld (Kunden oder Dienstleister)

 

·         Auf Kongressen, Tagungen und Seminaren

 

·         Messen oder anderen Abendveranstaltungen

 

Tipps für’s Networking

·         Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg

 

·         Ein Xing und LinkedIN Profil ist gerade in der freien Wirtschaft eine hervorragende Möglichkeit Kontakte zu sammeln und regelmäßig anzusprechen

 

·         Geschäftsführer oder CEO’s sind auch nur Menschen

 

·         Fragen kostet nichts

 

·         Offen sein, Chancen nutzen und Herausforderungen mutig begegnen – THINK BIG!

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