Jaqueline's way to the top - Blogger Relationsship Management als USP

Hallo Jaqueline, mit Heart of Holly hast du deinen eigenen Fashionblog, machst du das hauptberuflich und was hast du studiert?

 

Momentan bin ich noch Studentin. Ich studiere Communications and Marketing in Frankfurt bzw. seit letztem Semester in München. An sich bin ich schon fertig, jetzt fehlt nur noch die Bachelor-Thesis, die ich in den kommenden Monaten schreiben werde. Aber bis zur Fashion Week Ende Januar will ich sie unbedingt fertig haben, denn darauf freue ich mich jetzt schon wahnsinnig.

 

http://www.heartofholly.com/
http://www.heartofholly.com/

Was hast du nach deiner Thesis geplant?

 

Mein Ziel ist es, in einer PR Agentur in München, Hamburg oder Berlin anzufangen. Mal schaun, wo es mich letztendlich hin verschlägt. Auch könnte ich mir vorstellen, in einem großen Unternehmen im Bereich Mode/ Lifestyle/ Automobilindustrie in der PR-Abteilung zu arbeiten. Gerne auch im Bereich Social Media Management, Marketing oder was langsam aufkommt: Blogger Relationship Management. Darüber schreibe ich jetzt auch meine Thesis, weil ich das ganze Thema super spannend finde. Mein absoluter Traum wäre es aber, mich als Bloggerin selbständig zu machen und in den nächsten Jahren um die ganze Welt zu reisen. Denn noch bin ich jung und da möchte ich so viel wie möglich von der Welt sehen. Das mit meiner Liebe zur Mode zu verknüpfen, wäre ein Traum.

 

Hört sich sehr interessant an, was versteht man unter Blogger Relationship Management und inwiefern profitieren Firmen davon?

 

Mode- und Lifestyle Blogger gibt es noch nicht so lange, verglichen mit den traditionellen Medien und deren Werbung. Da die Blogger mit ihren Lesern ein breites Publikum geschaffen haben, bei denen sie direkt, aber sehr oft auch indirekt Produkte bewerben können, ist es für Firmen sehr wichtig geworden, mit Bloggern zusammen zu arbeiten. Das begreifen immer mehr Unternehmen und daher gibt es mittlerweile den Beruf des Blogger Relationship Managements. Hier geht es darum, Beziehungen zu Bloggern aufzubauen, welche die selbe Zielgruppe wie das Unternehmen ansprechen. Produktneueinführungen sind hierfür auch ein gutes Beispiel oder auch das Wiederbeleben einer Marke. Ich mein wer hätte gedacht, das Rucksäcke, Gesundheitslatschen und Co mal wieder Trend werden können? Aber Dank Chanel, Birkenstock und ein paar sehr erfolgreichen Bloggern trägt das jetzt wieder jeder. Ich würde Blogger sogar als Teil des viralen Marketings sehen. Wenn mir eine Freundin ein Shampoo empfiehlt, kaufe ich es eher, als wie wenn ich es aus einem TV Spot kenne. Genauso ist es mit Bloggern. Mit den Mädels und Jungs kann man sich einfach viel mehr identifizieren und dieses „das-muss-ich-auch-haben“ Gefühl tritt viel stärker auf, als wenn ich es in einer Zeitschrift sehe. Und last but not least, eine Kooperation mit einem Blogger (egal wie bekannt und groß er ist), ist für ein Unternehmen immer billiger als traditionelle Werbekampagnen.

 

Smile :)
Smile :)

Mit diesem Know-how wirst du bestimmt eine gefragte Mitarbeiterin in den Marketingdepartments werden. Du hast ja selbst auch einen Blog, wie kam es dazu?

 

Das hoffe ich, schaun wir mal wer das hier liest. Mit meinem Blog habe ich erst im März 2014 angefangen. Ich wollte zwar schon seit mehreren Jahren bloggen, hatte aber durch mein Studium nie die Zeit dafür. Da ich aber seit kurzem mit dem offiziellen Teil des Studiums fertig bin, habe ich mich endlich dazu entschlossen, anzufangen und es läuft auch wirklich gut. Mitunter wohl ein Grund, wieso ich nun doch nicht wie geplant mit dem Studium fertig bin sondern leider noch ein Semester für die Thesis dranhänge. Ich hab mich einfach zu sehr auf meinen Blog konzentriert und war viel in München unterwegs. Ende September startet dann BLOGWALK. Darauf bin ich auch sehr stolz, denn so etwas als Blogger Küken geschafft zu haben ist schon sehr cool.

 

Würdest du im Nachhinein mehr Zeit für dein Studium verwenden? Oder waren die Erfahrungen die du durch den Blog gesammelt hast dann doch wichtiger als das "verlorene" halbe Jahr?

 

Mein Freund und wahrscheinlich auch meine Dozenten würden sagen, ich hätte erst mal stur für meine Prüfungen lernen und meine Thesis schreiben sollen. Und auch nicht jeder Arbeitgeber wird das in Zukunft wohl beim Vorstellungsgespräch verstehen. Aber ich kann für mich sagen, dass es die richtige Entscheidung war. Ich arbeite für etwas, dass mir wirklich wichtig ist und wo ich 100% dahinter stehe. Und ich glaube nur so kann man auch Erfolg haben. In diesem halben Jahr ist so viel passiert und es hat sich viel für mich verändert. Aber ich bereue es nichts, denn hätte ich nur gelernt, hätte ich jetzt keinen Blog und würde nicht diese ganzen tollen Erfahrungen sammeln. Deswegen glaube ich nicht, dass es ein verlorenes halbes Jahr war. Ich hätte mir nur die Semstergebühren sparen können.

 

 

Guido und Jaqueline
Guido und Jaqueline
Shoppingqueen
Shoppingqueen

Du hast BLOGWALK bereits erwähnt. Worum geht es dabei?

 

BLOGWALK ist eine neue Online-Plattform für Modebegeisterte , die von VOX und RTL interactive betreut wird. Ähnlich einem Online Magazin erscheinen dort täglich mehrere neue Blogposts von mir und 25 anderen BLOGWALK Mädels. Neben dem Blog wird es dann auch bald den ersten TV Spot geben und TV Formate wie Shopping Queen, aber auch andere neue sind für die Zukunft geplant. Also alles total spannend!

BLOGWALK ist für mich auch eine riesige Chance und ich hoffe wirklich, dass ich damit sehr viel erreichen kann. Klar, Kristina von Kayture die wirklich mein größtes Vorbild ist, hole ich so schnell nicht ein, aber man braucht ja Ziele im Leben.

 

Wir interessieren uns vor allem für Office-Mode. Was ist dein absolutes No-go fürs Büro und was hältst du von Sneakern bei der Arbeit? Die Vogue sieht hier ja einen neuen Trend.

 

Sneaker im Büro? Nun ja das kommt aufs Büro an. Bei einer Bank oder ähnlichem finde ich wäre es ein absolutes No-Go. Vor allem wenn man Kontakt mit dem Kunden hat. Es wirkt dann doch sehr unprofessionell. Eher etwas für die Freizeit. Anders schauts dann aber schon wieder bei Werbeagenturen aus, ein Anzug und glänzende Lederschuhe wirken hier eher verkleidet und ich denke mal, Sneaker sind hier an der Tagesordnung. Es kommt darauf an, wo man arbeitet. Arbeite ich bei der Vogue, komm ich ja auch nicht im Schlabberlook wie wir alle Dank Anne Hathaway gelernt haben. Wenn man jedoch klassisch gekleidet zur Arbeit muss, finde ich Kostüme oder Etui-Kleider einfach wunderschön. Aber bitte modern und tailliert. Ich finde es gibt nichts schlimmeres, als diesen typischen Esprit Hosenanzug, ohne Schnitt, ohne Kontur. Am Besten noch eine hässliche ungebügelte Bluse drunter und lieblos ein paar Schuhe dazu. Manchmal sehe ich junge Frauen am Bahngleis, die es einfach perfekt verstehen, sich klassisch zu kleiden. Pencilskirt, weiße, taillierte Bluse, Blazer drüber, ein Paar schwarze Pumps und die passende Tasche. Perfekt! Das ganze in einem sehr dunklen Blau oder Grau. Perlenohrringe als Highlight, mehr aber auch nicht.

 

Facts about Jaqueline:

 

Alter: 24

Wohnort: Frankfurt am Main

 

Beruf: Studentin und Bloggerin

Vorbild: Kristina, Kayture

Blog: www.heartofholly.de

 

For business inquiries and general information, please request our media kit: info@heartofholly.com


Was meint ihr zu Jaqueline's Interview? Wir freuen uns auf eure Kommentare und Fragen.

Alles Liebe,

 

A & A

 

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