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Interview mit Doris Albiez und Zeitonline

Liebe Pearls,

 

Letzte Woche ist in "Der Zeit" ein interessantes Interview mit Doris Albiez, der Deutschland Chefin des IT-Konzerns Dell  erschienen. Dabei wird Frau Albiez mit folgendem Satz zitiert, der mich sehr interessiert hat: "Ich habe meine Karriere langfristig geplant".

 

Doch was heißt langfristig & wie schaffen es Frauen an die Führungsspitze?

 

Das ganze Interview findet ihr hier http://www.zeit.de/karriere/beruf/2015-06/doris-albiez-dell-frauen-karriere-interview
Das ganze Interview findet ihr hier http://www.zeit.de/karriere/beruf/2015-06/doris-albiez-dell-frauen-karriere-interview

Langfristig bedeutet nicht, das jedes Detail einer Karriere geplant ist, aber ein roter Faden scheint doch ein Erfolgsfaktor zu sein. Das dieser nicht immer geradlinig verläuft und es vielleicht sogar für die persönliche Entwicklung von Vorteil ist hin und wieder eine falsche Abzweigung zu nehmen, möchte ich hier auch nochmal hervorheben. Wie seht ihr das?

 

Frau Albiez sagt sie hat von Anfang an gewusst, dass sie es einmal an die Spitze schaffen möchte & sich dementsprechend allen Widrigkeiten in den Weg gestellt. Gerade als es im Außendienst noch gar keine Frauen gab, hat sie sich eingesetzt und war eine der ersten Frauen im Vertrieb ihres damaligen Arbeitgebers.

 

Was wir daraus lernen können ist, das dieser Weg nicht einfach ist.

 

Sei es eine immer noch vorherrschende Männerdomäne in vielen Branchen, unfaire Behandlung oder Bezahlung von Frauen. Den Unterschied machen am Ende die Frauen, die sich trauen gegen solche Meinungen, Ansichten und Tatsachen zu protestieren und sich zu wehren.

 

Was mich besonders beeindruckt hat ist, dass sie jedes Mal den Job gewechselt hat, wenn sie sich nicht weitergekommen ist. Das zeigt auch den Wandel in unserer Gesellschaft. Denn früher musste man mind.20 Jahre in einem Unternehmen sein, bevor jemand eine Führungsrolle übernommen hat. Heute wird man für solche mutigen Entscheidungen -zu gehen- respektiert und wahrgenommen und vielleicht schafft man es wie Frau Albiez an die Spitze eines Unternehmens...

 

Quelle:http://www.zeit.de/karriere/beruf/2015-06/doris-albiez-dell-frauen-karriere-interview
Quelle:http://www.zeit.de/karriere/beruf/2015-06/doris-albiez-dell-frauen-karriere-interview

Was ebenfalls an diesem Interview wieder hervorgehoben wird - wir schaffen es nicht, oder nur sehr schwer, alleine. Sucht euch Mentoren, die euch in der Arbeitswelt unterstützen. Auch der Rat von Familie und Freunden ist wichtig, gerade bei beruflichen Entscheidungen.

 

Eine wechselseitige Beziehung ist für die Qualität der Mentoren entscheidend. Also beide Seiten sollten durch den Austausch profitieren. Das erst macht so eine Verbindung vertrauensvoll und interessant.

 

Verschiedene Blickwinkel helfen unseren eigenen Horizont zu erweitern und andere Meinungen und auch Kritik zuzulassen. Das gehört vielleicht zu den größten Herausforderungen einer Führungskraft. Wenn ihr allen gefallen wollt, dann werdet ihr auf einem solchen Posten bestimmt nicht glücklich.

 

Zum Schluss kann ich euch das Interview auf Zeitonline nur empfehlen. Es ist kurz, spricht aber viele wichtige Punkte an. Mich hat es zumindest darin bestärkt, weniger Schubladendenken zuzulassen und Widrigkeiten auch weiterhin nicht als "gegeben" zu akzeptieren.

 

Alles Liebe,

 

Amelie

 

P.S Die erste Topmanagerin, die auch noch bloggt, dass wär doch was ... :)

 

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Comments: 6
  • #1

    Linda (Sunday, 28 June 2015 22:28)

    Super interessantes Interview, vielen Dank für die tollen Tipps!

  • #2

    Stephanie (Wednesday, 01 July 2015 09:10)

    In der Tat ein beeindruckender Werdegang! Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und immer ein klares Ziel fest im Blick zahlt sich eben aus!

  • #3

    Doris Albiez (Friday, 03 July 2015 11:30)

    Liebe Amelie,

    Sie ziehen in Ihrem Kommentar genau die richtigen Schlüsse. So stimme ich Ihnen auch zu 100 % zu, dass man die Karriere nicht bis ins Detail planen kann, jedoch ein finales Ziel vor Augen haben muss und bei aller Flexibilität den roten Faden nicht verlieren darf. Genau das meinte ich auch mit dem Begriff der Etappen-Ziele, denn man sollte sich auf dem Karriereweg natürlich immer mal wieder selbst überprüfen und schauen, wo stehe ich heute, wie haben sind die Rahmenbedingungen geändert und was kommt für mich als nächstes.

    Und auch mit Ihrem Fazit, kein Schubladendenken zuzulassen und Widrigkeiten nicht als "gegeben" zu akzeptieren, treffen Sie den Nagel auf den Kopf. Ich würde sogar einen Schritt weitergehen und raten, zu versuchen, Widrigkeiten als Ansporn zu nehmen und den Stier sozusagen bei den Hörnern zu packen – ganz nach dem Motto „jetzt erst recht“. Als ich vor 30 Jahren in die IT eingestiegen bin, und man mir damals eben sagte, dass für Frauen grundsätzlich kein Platz im Vertrieb ist, hat mich das nur kurz geärgert, dann in der Tat aber eher motiviert und vorangetrieben. Leicht ist das natürlich nicht, aber es geht, wenn man sich nur traut.

    Ich komme übrigens gerade zurück aus Berlin, wo wir unseren jährlichen Dell Women’s Entrepreneur Network Summit veranstaltet haben. Dort haben Unternehmerinnen und Gründerinnen aus aller Welt genau über diese Themen gesprochen. Deutlich wurde auch hier, dass sich in den letzten Jahren zwar schon vieles zum Positiven verändert hat, es aber gerade für Frauen in Deutschland – insbesondere übrigens in der IT – noch immer viel zu schwierig ist, eine Karriere zu machen oder sogar ein Unternehmen zu gründen. Diese globale Studie, die wir erst kürzlich gemeinsam mit Partnern zu diesem Thema gemacht haben, mag Sie auch interessieren: https://powermore.dell.com/created-for-entrepreneurs-by-entrepreneurs/.

    Was ich zum Schluss wirklich noch einmal unterstreichen möchte, ist das Thema Netzwerke. Diese sind – neben Mentoren und all den anderen Dingen – wirklich entscheidend. Da können wir wie ich glaube von Männern wirklich noch etwas lernen. Männer gehen mit dem Thema Networking viel natürlicher um und nutzen diese meist wie selbstverständlich. Frauen tun sich hier nach meiner Erfahrung oft viel schwerer und unterschätzen vielleicht auch das Potenzial solcher Netzwerke. Diese zu knüpfen und zu pflegen, ist mitentscheidend für den Erfolg – und Spaß macht es obendrein.

    Übrigens: mit ein wenig Glück geht es letztlich auch nicht. Glück also, auf dem Karriereweg zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein oder auch auf die entscheidenden Leute zu treffen, die einem Vertrauen schenken und aktiv fördern. Bei mir jedenfalls war das so, das kann ich Ihnen versichern. Und dafür bin ich auch dankbar.

    Ihre Doris Albiez

  • #4

    Connie Avans (Friday, 03 February 2017 01:40)


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  • #5

    Renita Zenz (Monday, 06 February 2017 22:43)


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